Grüne Kanton Bern unterstützen Forderungen der sda

Die Grünen Kanton Bern solidarisieren sich mit der streikenden Belegschaft der SDA
und unterstützen die Forderungen an die Leitung der sda und fordern deshalb:
1. Der Regierungsrat soll rasch die Arbeiten für ein kantonales Medienvielfaltsgesetz an die Hand nehmen und eine aktive Medienförderung betreiben.
2. Der Regierungsrat wird aufgefordert, unverzüglich bei Verwaltungsrat der Schweizerischen Depeschenagentur zu intervenieren, um den Erhalt der publizistischen Leistungen der SDA zu sichern.
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Kommt vorbei! / Venite a trovarci! / Rejoignez-nous!

Wir sind derzeit in zwei Bussen unterwegs von Bern nach Zürich. Um 11.30 Uhr tragen wir unsere Forderungen zum Medienhaus Tamedia. Was wir vor dem Tamedia-Gebäude geplant haben, verraten wir noch nicht. Kommt vorbei und steht uns in diesem wichtigen Moment bei!

Wir kämpfen für faire Verhandlungen mit der Spitze der sda auf Augenhöhe. Mehr dazu findet ihr auf der Startseite. Es ist ein Kampf für die entlassenen über 60-Jährigen, für Journalistinnen und Journalisten, für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Ein Kampf für hohe Qualität im Journalismus, Fakten statt Fake News, unabhängige Nachrichten statt gekauften Inhalt.

Wir freuen uns auf euch!

Die sda-Redaktion

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Attualmente ci troviamo a bordo di due autobus in viaggio da Berna a Zurigo. Alle 11.30 presenteremo le nostre richieste alla centrale di Tamedia. Non sveliamo ancora quello che intendiamo fare davanti all’edificio di Tamedia: venite a vedere e a sosteneteci in questo momento importante!

Stiamo lottando per avere negoziati equi con i vertici dell’Ats, da pari a pari. Ulteriori informazioni sono disponibili sulla pagina iniziale. Si tratta di una lotta contro il licenziamento degli ultra 60enni, per i giornalisti, per i lavoratori. Una lotta per tenere alta la qualità nel giornalismo, per avere fatti invece di fake news, per poter disporre di notizie indipendenti invece di contenuti comprati.

Saremo contenti di incontrarvi!

La redazione dell’Ats

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Rejoignez- nous!

Vers 11h30, nous présenterons nos revendications devant les rédactions de Tamedia. Nous exigeons notamment des négociations justes avec la direction de l’ats face aux licenciements, réductions du temps de travail et mises à la retraite anticipées forcées. Pour plus de renseignements sur le sujet, rendez-vous sur la page d’accueil du site.

 

Unbenannt

Streik geht in Zürich in die zweite Runde / Deuxième round de grève à Zurich / Lo sciopero prosegue a Zurigo

Wie bereits angekündigt, sehen wir uns gezwungen, unseren Streik weiterzuführen.Wir bitten unsere Kunden um Verständnis für diesen Entscheid.

Wir hoffen, dass dies die sda-Führung motiviert, mit uns Verhandlungen auf Augenhöhe aufzunehmen.

Unser Streik-Programm führt uns am Mittwoch nach Zürich. Wir freuen uns über Unterstützung und Solidaritätsbekundungen am Nachmittag im Volkshaus.

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Comme nous l’avons annonçé, nous nouz voyons forcés de poursuivre notre grève. Nous espérons que nos clients comprendront cette décision.

Nous espérons que cela pousse la direction de l’ats à entamer des négociations avec nous. Sur un pied d’égalité.

Notre programme de grüve de mercredi nous mènera à Zurich. Nous nous réjouissons de votre soutien et de vos messages de solidarité cet après-midi au Volkshaus.

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Come annunciato, ci vediamo costretti a proseguire lo sciopero. Speriamo che i nostri clienti comprendano questa decisione.

Ci auguriamo che ciò induca la direzione dell’ats ad avviare trattative ad armi pari.

Il nostro programma di sciopero odierno ci porterà a Zurigo. Ci rallegriamo del vostro sostegno e della vostra solidarietà oggi pomeriggio al Volkshaus.

Streik geht weiter / La grève continue / Lo sciopero va avanti

Leider blieb nach dem ersten Streiktag ein Zeichen seitens der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrats aus. Aus diesem Grund sehen wir uns gezwungen, unseren Streik am Mittwoch weiterzuführen (mehr über die Hintergründe unten).

Wir geben nicht auf, wir kämpfen für die sda!

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Ni la direction ni le conseil d’administration n’ont réagi à la première journée de mobilisation de la rédaction. C’est pourquoi nous nous voyons obligés de poursuivre la grève mercredi.

Nous n’abdiquons pas et nous battrons jusqu’au bout pour l’ats!

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Purtroppo dopo il primo giorno di sciopero non c’è stata alcuna reazione da parte della direzione e del cda. Per tale ragione ci vediamo costretti a proseguire lo sciopero anche domani.

Non molliamo e continuiamo a lottare per l’ats!

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Der erste Streiktag des SDA Personals hat seine Wirkung nicht verfehlt. Die SDA-Leitung konnte angesichts der Arbeitsniederlegung nur einen Notdienst aufrecht erhalten. Das mediale Echo war enorm und die Solidarität durchwegs positiv. Sogar Bundesrätin Leuthard zeigt Verständnis für den Streik der SDA Mitarbeitenden.

Dass sich die SDA-Leitung weiterhin nicht für konkrete Gespräche bei der Redaktionskommission gemeldet hat, bestätigt das bisherige rücksichtlose Verhalten der Leitung. Die Reaktionen in den Medien hingegen zeigen, dass eine Lösung möglich ist. So konnte man in der Presse lesen, dass der Verwaltungsrat nach einem Termin für Gespräche sucht. Das Personal begrüsst die Absicht, ist aber entschlossen, den Streik erst niederzulegen, wenn konkrete Ergebnisse auf dem Tisch liegen.

Grosse Solidarität für die Streikenden

Die Reaktionen auf den Streik bei der SDA zeugen von der grossen Solidarität für Ihren Kampf um Ihre Arbeitsplätze und die mediale Grundversorgung der Schweiz. Neben der Politik, den Berufskollegen und -kolleginnen hat sich nun auch der Bundesrat in der Person von Bundesrätin Doris Leuthard zu Wort gemeldet. «Ich verfolge die Diskussion und mache mir natürlich auch Sorgen.» Denn hier gehe es auch um Qualitätsjournalismus, so die Vorsteherin des Bundesamts für Kommunikation. Vor allem für kleinere Verlage, die sich nicht in jedem Bereich eigene Journalisten leisten könnten, sei die SDA zentral.

Personalversammlung trifft Entscheid einstimmig

Der Entscheid, den Streik in den zweiten Tag zu tragen, fiel an der abendlichen Personalversammlung einstimmig. Ein Niederlegen der Streikaktivitäten war angesichts des Schweigens seitens der Geschäftsleitung in keinem Moment Gegenstand der Debatte. Das Personal zeigte sich entschlossen, bis zu konkreten Angeboten den Streik fortzuführen.